ARABELLA, Wiener Staatsoper 2006

Maestro FRANZ WELSER-MÖST ÜBER SEINE ENTDECKUNG DANIELA FALLY (Originalton):

Kronen Zeitung vom 3. Dezember 2006:

„Ich habe eine hinreißende junge Fiakermilli: Daniela Fally”, schwärmt Welser-Möst, “der ideale Typ des Wiener Mädels. Ich habe sie in Bad Ischl beim ,Bettelstudenten` entdeckt.”

Oberösterreichische Nachrichten:

„Ja, das gesamte Ensemble ist wunderbar, aber wirkliche Überraschungen sind für mich Genia Kühmeier als Zdenka und Daniela Fally als Fiakermilli. Beide haben nicht nur das ideale Timbre für ihre Partien und singen glockenrein, sondern gehen mit Schmäh und Elan an die schauspielerische Gestaltung heran.”

Neues Volksblatt:

„In OÖ, genauer beim Lehár-Festival Bad Ischl, hat er (Franz Welser-Möst, Anm.) im Sommer 2005 auch jene Sängerin gehört, die nun in ´Arabella´ als ´Fiakermilli´ an der Staatsoper debütieren wird: die nö. Sopranistin Daniela Fally beeindruckte Welser-Möst und dessen Lehrer, den Komponisten Balduin Sulzer, damals als ´Bronislawa´ in Karl Millöckers Operette ´Der Bettelstudent´. Als ´Fiakermilli´ hat sie nun einen kurzen, aber gesanglich sehr schwierigen Part zu bewältigen.“
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KRITIKEN der Premiere im Dezember 2006

„Sie(die Premiere, Anm.) lief für alle Beteiligten glänzend und ohne jede Missfallenskundgebung ab. Die nobelherbe Adrianne Pieczonca lässt die von ihrer veramten Grafenfamilie mit Macht an den solventen Mann zu bringende “Bella” eher nachdenklich erscheinen denn als “stolz, kokett und kalt dabei” – so charakterisiert sie ihre aus Finanzgründen als Knabe ausstaffierte Schwester Zdenka (die strahlend lyrische Genia Kühmeier). Der besonders in Hietzinger Damenkreisen schwärmerisch verehrte Thomas Hampson als baritonaler Bauernschrank Mandryka ist – bis auf vokales Schwächeln im zweiten Akt – unbedingt der Richtige für die Rolle: ein wenig gebrochen, ein wenig eitel, immer modern. Der zu gleichförmige Michael Schade als Anführer des Verehrerquartetts, Wolfgang Bankls Vater als Widergänger des “Rosenkavalier”-Ochs und die sogar im Spagat Koloraturperlen rieseln lassende Daniela Fally (Fiakermilli) präsidieren einem handverlesenen Sängerensemble.” Die Welt (Dezember 2006)

„So ist Debütantin Daniela Fally die Heldin des Abends, an dem es unter den Sängern der kleineren Partien sonst kaum Lichtpunkte zu verzeichnen gibt: Die quicke Fiakermilli absolviert blitzsaubere Koloraturen – einige mehr sogar, als einst die Gruberova – sowie akrobatische Kunststücke, die zum halbseidenen Ambiente passen, in das die gräflichen Herrschaften in der Staatsoper jetzt so gezwängt sind wie in Marianne Glittenbergs höchst unvorteilhafte Kostüme. Die Fiakermilli bleibt, wie sie im Büchel steht. Der Rest hat nur orchestral mit jenem poetischen Gespinst zu tun, an das die “Arabella”-Schöpfer wohl gedacht haben.” Die Presse (11. Dezember 2006, Wilhelm Sinkovicz)

„Wie etwa die Fiakermilli, die ihr Coloraturjodeln auch im Spagat tadellos beherrscht (glänzend Daniela Fally).” Der Standard (11. Dezember 2006, Lubisa Tosic)

“And special mention is due to Daniela Fally as ´Fiakermilli´ – the life of the ball where the plot thickens after Madryka, Arabella, Zdenka and Matteo cross paths. She paired a wonderful coloratura solo with amazingly effortless full splits – without going even slightly off key.” The Herald Tribune (9. Dezember 2006)

„Neu an der Staatsoper, konnte sich DANIELA FALLY deutliche Zustimmung in der extremen Jodelpartie der Fiakermilli erringen, also gleich ein guter Staatsopern-Anfang.” Der Neue Merker

„Daniela Fally beherrscht famos ihre Spitzentöne und sogar einen Spagat.” Salzburger Nachrichten (11. Dezember, Ernst P. Strobl)

„Daniela Fally war eine brillante Faikermilli, die nicht nur die waghalsigen Jodler lupenrein intonierte, sondern samt Spagat einfach köstlich eine Wiener Legende zum Leben erweckte.” Oberösterreichische Nachrichten (11. Dezember, Michael Wruss)

„Daniela Fally (Fiakermilli) beweist, dass man einen Spagat hinlegen und dabei die Jodel-Artistik der Rolle brillant bewältigen kann.” Tageszeitung Österreich (10. Dezember 2006, Karl Löbl)

„Ohne Hals- oder Beinbruch legte hingegen Daniela Fally ihr Staatsoperndebüt hin, sie sang jene groteske Figur der Fiakermilli, anscheinend eine Vorfahrin Richard Lugners, die einst als Unterhalterin jeder Party die dekadente Krone aufsetzte.“ APA

„…Wolfgang Bankl mimt einen feisten, volltönigen Brautvater, die Übrigen kommen allerdings bis auf ein Energiebündel namens Daniela Fally (Fiakermilli) – eher mäßig durch den Abend.“ Wiener Zeitung (12. Dezember, Christoph Irrgeher)

„Als koloraturensicherer Fiakermilli gelingt Daniela Fally ein glänzendes Staatsoperndebüt.” Kleine Zeitung (11. Dezember 2006, Ernst Naredi-Rainer)

„Sonderjubel erntete Daniela Fally als koloraturenzwitschernde Fiakermilli, die auch in Spagatstellung perfekt jodelt.” Kronen Zeitung (11. Dezember, Karlheinz Roschitz)

„Sehr gut: Daniela Fally als Fiakermilli und Thomas Hampson als Mandryka.“ / „Toll: Daniela Fally als Fiakermilli, die Spagat und Koloraturen beherrscht.” Kurier (Nachtkritik vom 10. Dezember bzw. 11. Dezember, jeweils Gert Korentschnig)

„Im solide besetzten Rest-Ensemble entzückt die blitzsaubere Fiakermilli von Daniela Fally…“ (Tiroler Tageszeitung, Stefan Musil)

„Was auch der Fiakermilli der sensationellen DANIELA FALLY gelingt. Vor einem Jahr das Gesangsstudium erfolgreich abzuschließen und dann gleich einen raketenhaften Start zu absolvieren – ohne dass man zu frühe Belastung merken könnte – das sucht schon seinesgleichen.“ Der Neue Merker (Jänner 2007, Fritz Tront)

„Die an sich eher peinliche Rolle der Fiakermilli hielt sich in all dem 20/30er-Jahr-Trubel besser als sonst, zumal sie sehr gut besetzt war. DANIELA FALLY nützte ihre Chance, pfefferte ihre Koloraturen beherzt ins Haus, jodelte vergnüglich und krönte ihren Auftritt mit einem Spagat während des Singens (!). Der Erfolg konnte nicht ausbleiben.“ Der Neue Merker (Jänner 2007, I.M.S.)

„Glänzend DANIELA FALLY als vokal und tänzerisch brillante, schönstimmige und in dieser unmöglichen Rolle auch noch liebenswerte Fiakermilli!“ Der Neue Merker (Jänner 2007, Sieglinde Pfabigan)

„Ein Glücksfall ist die Fiakermilli der DANIELA FALLY. Die Niederösterreicherin beeindruckte mit perlenden Koloraturgirlanden, aber auch mit blendendem Aussehen. Diese junge Sängerin sollte man im Auge behalten, von ihr kann der Opernfreund noch viele schöne Rollenportraits erwarten.“ Der Neue Merker (Jänner 2007, Hans Sabaditsch)


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