DER ROSENKAVALIER, Semperoper Dresden

Erste Kritiken:
Daniela Fally als Sophie hatte genau JENE KLARHEIT DER HOHEN SOPRANTÖNE, die hier vonnöten ist, FREI VON JEDEM ANSATZ VON SCHÄRFE und in der Gestaltung frei von unnötiger Naivität. Ihr Gesang wird sich steigern, im Terzett und im Duett im Finale bringt sie die UNVERZICHTBARE STIMMFARBE ein, wenn sich die Klänge vereinen und doch nicht miteinander unter Aufgabe der Individualität vermischen. Es ist der grosse Abend der Soprane, und somit ein grosser Abend für Richard Strauss und sein Klangideal vom “Rosenkavalier” in Dresden.
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Ein denkwürdiger Abend. Wer dabei war, wird ihn so schnell nicht vergessen können. Was den GESANG DER DREI SOPRANISTINNEN ANGEHT, wurden MASSSTÄBE GESETZT.
… Gestern stand Christian Thielemann am Pult der Sächsischen Staatskapelle und auf der Bühne standen drei der derzeit ersten Vertreterinnen jener Partien in der Komödie für Musik mit dem genialen Text Hugo von Hofmannsthals. Anne Schwanewilms, Elīna Garanča und Daniela Fally…
… Musikalisch war es aber vor allem ein Abend der Soprane, des Orchesters und des Pultkavaliers Christian Thielemann…
… die beiden Duette mit Sophie im zweiten, dann das überirdisch schön gesungene Terzett im dritten Aufzug und natürlich das Duett zum Finale, „Ist ein Traum…“ Zum Glückstrio der Soprane gehört erneut Daniela Fally als Sophie.
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